4. Tag am 10. August 2026
Strecke: Weidener Hütte - Grafennsalm (1740m) - Grafennsjoch (2450m) - Grafennsspitz (2614m) - Grafennsjoch - Hippoldspitz (2643m) - Grafennsjoch - Naviser Lizum/Lizumer Hütte (2019m)
Gehzeit: ca. 8h
Streckenlänge: ca. 16,6km
Aufstieg: ca. 1528m
Abstieg: ca. 1263m
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| gut ausgeruht starten wir in den Tag |
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| Pfiati Gott du schöne Hittn |
Heute in der Früh gibt es schon ab 6 Uhr Frühstück, wir frühstücken etwas später und sind um 8 Uhr wanderfertig. Obwohl es gestern gewittert hat, ist es weitgehend trocken. Wir steigen zuerst ein paar Höhenmeter ab und gehen dann entlang eines Hanges zur Grafennsalm. Im Wald auf dem Weg dorthin gibt es schöne Bäume und einige Pilze direkt neben dem Weg.
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| Die Flechten schauen cool aus |
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| Ein Steinpilz direkt am Weg |
Ab der Alm geht es wieder bergauf, zuerst auf einem Almweg und danach auf einem steilen Wanderweg. Von unten können wir durch den dichten Bewuchs gar nicht sehen, wo der Weg entlang führt. Aber wir entdecken zwei Einheimische, die einen Weidenzaun reparieren. Wir trinken jede Stunde Wasser und die Höhenmeter purzeln (natürlich mit Shakehand). Nach der zweiten Trinkpause wird es flacher. Wir wandern an einem Bach entlang und kommen in ein Hochtal. In der Ferne können wir schon das Krovenzjoch (Hochdeutsch für Grafennsjoch) erkennen.
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| Im Hintergrund ist schon der Hippoldspitz zu erkennen |
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| Auf dem schmalen Weg kommen wir schnell hinauf |
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| nette Hütte |
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| Wer krabbelt denn da? |
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| Entlang des Baches wachsen auch viele Blumen und Gräser |
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| gleich geschafft |
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| Nach drei Stunden sind wir auf dem Krovenzjoch |
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| Von dort haben wir einen guten Ausblick |
Dort angekommen beschließen wir beide möglichen Gipfel zu machen. Einerseits den Grafennsspitz (2614) und andererseits den Hippoldspitz (2643). Wir beginnen mit dem unmarkierten Weg zum Grafennspitz, der gut zu erkennen ist. Hannah lässt ihren Rucksack beim Joch, ich nehme meinen mit. Nach einer halben Stunde sind wir beim Gipfelkreuz. Interessanterweise ist das nicht die Grafennsspitze, die ungefähr 200m weiter als Grasspitz zu erkennen ist.
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| Bildmitte: Hippoldspitz |
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| Suchbild: Wo chillt Hannah? |
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| Hier gibt es schon einige 3000er |
Hannah chillt beim Gipfelkreuz und ich gehen noch zum richtigen Gipfel. Dabei sind noch einige Blockklettereien nötig. Wieder zurück bei Hannah, verstecke ich einen Geocache. Wir jausnen einen Apfel und sausen zum Joch hinunter. Dort sind schon einige verwunderte Deutsche, die sich den einzelnen Rucksack nicht erklären können. Als sie uns sehen, tauschen wir kurz unser Woher und Wohin aus und machen uns auf zur Hippoldspitze.
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| Blick vom tatsächlichen Grafennsjoch zur Nordkette |
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| nicht mehr ganz so frisch vom falschen Hippold |
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| und vom richtigen Spitz |
Hier ist es sandig und das erschwert das Vorwärtskommen. Dennoch brauchen wir keine halbe Stunde bis wir beim Gipfelkreuz stehen. Dieses ist wieder nicht am höchsten Punkt und so klettern wir die restlichen Meter, bis wir ganz oben stehen. Schon beim Aufstieg habe ich das Stempelversteck entdeckt. Vom echten Gipfel (2643m) sehen wir sogar noch einmal zur Weidener Hütte zurück.
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| leicht links von Bildmitte ist die Weidener Hütte |
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| Fußbaumelfoto von Hannah |
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| wieder Blumen, wohin man schaut |
Zurück beim Gipfelkreuz hole ich mir zuerst einen Stempel und lasse Hannah schon einmal vorgehen. Außerdem plaudere ich mit ein paar Gipfelstürmern, die nach uns ankommen und dann geht es wieder hinunter zum Krovenzjoch. Nach einer kurzen Trinkpause machen wir uns auf den Weg zur Lizumer Hütte. Das militärisch genutzte Lizum haben wir schon von oben gut sehen können.
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| zurück beim Joch |
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| Hier wird noch draufhingewiesen, dass es zu Tierbegegnungen kommen kann |
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| Und schon sind sie da, die Wegelagerer |
Wir verlieren kurz den Weg, doch bald sind wir wieder auf der richtigen Spur. Hier sind wieder viele Rinder am Grasen. Die Sonne sticht heute sehr und wir müssen immer wieder weite Strecken hinuntergehen, nur um sie anschließend wieder aufzusteigen. Bei einer steilen Stelle lagern Jungrinder mitten auf dem Weg und wir müssen sie umgehen.
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| große Schritte braucht diese Stelle |
Jetzt beginnt ein angenehmerer Teil vom Weg. Es geht wieder ebener dahin und vereinzelt stehen sogar Bäume. Kurz vor dem Almgebiet gibt es noch einige knifflige Stellen, aber dann kann uns nichts mehr halten. Wir machen einen Abstecher bei der Kirche, gehen bei der Käserei vorbei und wandern die letzten Höhenmeter bis zur Lizumer Hütte (2019m).
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| Wir haben das Almengebiet erreicht |
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| Teilweise mit schönen Stegen |
Anton und Bea sind ca. 40 Minuten vor uns angekommen, weil sie ohne Gipfel direkt gewandert sind. Wir bringen die Schuhe in den Schuhraum, bestellen etwas zu trinken und setzen uns auf die Terasse, bis wir einchecken können. Am Nebentisch sind ein paar München - Venedig - Geher, mit denen ich mich austausche. Nach dem Einchecken gehen wir ins Zimmer, duschen kalt und ich mache eine kurze Siesta.
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| München-Venedig-Geher und Rätzgigipartner auf einem Foto |
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| Hier geht es in viele Richtungen und wir haben tolle Berichte gehört, wie alle hergekommen sind. |
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| Siesta im Vierbettzimmer mit einem Polen und einem Spanier |
Zum Abendessen gibt es Suppe, Salat, Dal mit Hendl und Schokomousse. Und nach dem Abendessen spielen wir mit den Leuten vom Tisch eine Runde Rätzgigi.