Donnerstag, 20. August 2026

WWW02A Zentralalpenweg

2. Tag am 8. August 2026 


Strecke: Zell/Ziller (575m) - Hippach - Schwendberg - Melchboden - Arbiskopf (2133m) - Rauenkopf (2268m) - Kreuzjoch (2335m) - Rastkogelhütte (2124m)

Gehzeit: ca. 8h 
Streckenlänge: 17,2km
Aufstieg: ca. 2013hm
Abstieg: ca. 491hm

In der Nacht war es sehr laut, weil gegenüber eine Volksmusik-Band mit Ziehharmonika und Posaune bis spät Stimmung gemacht haben. Der Regen hat sich verzogen und wir kommen trotzdem gut aus dem Bett.
Beim Frühstück werden wir noch einmal erinnert, dass Bertram kurzfristig ausgefallen ist. Der Tisch ist für drei gedeckt. Wir vermissen ihn, aber wir ziehen trotzdem durch. Kurz nach 8 Uhr sind wir abmarschbereit. 

Gedeck für drei


Anfangs geht es gemütlich im Tal dahin. Wir haben ungefähr vier Kilometer bis Hippach. Auf der Strecke gibt es auch zwei Geocaches, die wir auch suchen und finden. Wir treffen einige Jogger und Radfahrer, die auf dem Weg neben der Ziller unterwegs sind. 

Unter der Brücke der Cache, über die Brücke auf die Westseite der Ziller

Hippach ist schon nah

In Hippach beginnt nach zwei weiteren gefundenen Caches die Steigung. Und weil wir vom Zillertal sprechen, einer ordentlichen Steigung. Wir schaffen in drei Stunden fast 1000 Höhenmeter. Zum Glück geht der Weg großteils im Wald. Ich habe mich hier nicht an den 02er gehalten, weil der zum großen Teil über Straßen und in der Sonne verläuft.

jetzt geht es rauf


Wir gehen über Schwendau und Schwendberg


Der Blick zurück zeigt, dass wir schon einiges geschafft haben.

Manchmal muss man den Schnecken den Vortritt lassen

Für diese Wanderung haben wir ein lustiges Ritual. Jedesmal, wenn wir hundert Höhenmeter geschafft haben, schütteln wir einander die Hände und gratulieren. 

nach drei Mal Händeschütteln sieht es so aus

leider kommen wir aus dem Wald heraus und steil bleibt es auch noch


die Paragleiter genießen den schönen Tag

Bis zum Ortsteil Perler (Hochschwendberg) sind wir in der Sonne, aber ab dort finden wir wieder einen schönen Wanderweg im Wald.

Perler

Der Berg im Hintergrund könnte die Ahornspitze (2967m) sein

Ein Holzkünstler hat sich hier verwirklicht

Kaum sind wir wieder im Wald, ist es kühl und wir sehen sogar einige Pilze. Wir machen eine Pause im Schatten, weil wir uns vorgenommen haben, jede Stunde eine Trinkpause zu machen.

ein Fliegenpilz


Der Weg kürzt die Forststraße immer schön ab, wenn ich den richtigen Zugang finde und so erreichen wir bereits um 12.30 Uhr die Jausenstation auf der Brindlingalm. Hier sind wir bereits auf 1700m und haben die ersten 1200m bewältigt. Da gönnen wir uns eine ausgiebige Rast.

Jausenstation Brindlingalm

Das Essen sehr gut und günstig, nur die Wespen ein bisschen lästig.

Nach dem Essen geht es noch ein bisschen durch den Wald, aber bald haben wir die Baumgrenze erreicht und auch die Brindlinger Hochalm. Wir passieren den höchsten Punkt der Zillertaler Hochalpenstraße, den Melchboden.

auf der Hochalm ist noch Ruhe

Beim Melchboden gibt es wieder Paragleiter, die sich zum Start bereit machen

 und Scharen von Touristen, die sich das Spektakel und die Bergwelt anschauen wollen



Wir suchen ein ruhiges Plätzchen für eine kurze Pause

Während die anderen mit dem Auto oder dem Bus hier heraufgefahren sind, haben wir schon fast 1500hm in den Beinen. Weil wir schon so im Schwung sind, nehmen wir auf den letzten Kilometern bis zur Hütte noch drei Gipfel mit.

Arbiskopf




Im Hintergrund schon das Kreuzjoch und die Hütte


Der Arbiskopf hat schon 2131m und von dem geht es recht steinig weiter zum Rauhenkopf (2267m). Danach auf einer schönen Gratwanderung im leichten Auf und Ab bis zum Kreuzjoch (2335m).

um die schwarze Route zu rechtfertigen, haben sie sogar eine Seilsicherung eingebaut


Kreuzjoch 2335m

Wir sind kurz nach 17 Uhr in der Hütte, und können sogar noch vor dem Abendessen duschen. Weil wir zu knausrig sind und keine Duschmarke um 5 Euro holen, duschen wir kalt. Beim Abendessen sitzen wir mit einer Frau und ihren beiden Kindern am Tisch und finden so unsere Rätzgigipartner. 



WWW 02A Zentralalpenweg

 1. Tag

Über die Tuxer Alpen


Anreise: dieses Jahr sind wir leider nur zu zweit. Hannah und ich reisen von unterschiedlichen Ecken Österreichs mit dem Zug an. 

Wir treffen uns im Zug und steigen in Wörgl in den Regionalzug um und in Jenbach in die Zillertalbahn. Wir erreichen Zell am Ziller kurz vor 17 Uhr und können nach einem kleinen Spaziergang bei leichtem Nieselregen im Hotel Untermetzger im Unterdorf einchecken.

Nach einem guten Abendessen im angeschlossenen Restaurant gehen wir früh schlafen, da morgen eine anstrengende Auftaktsetappe auf uns wartet.

Blick Richtung Osten, wo wir letztes Mal hergekommen sind


Dienstag, 12. August 2025

Graz - Monaco Teil 5 Statistiken

Statistiken

Beim Aufarbeiten meines Blogs habe ich wie immer verschiedene Details angeschaut und zu einer Art Statistik zusammengebastelt.

Reisedauer

Tage unterwegs: 9

Gewanderte Tage: 6 für Graz Monaco und einen Tag extra

Begleitung: 1 Tag Roman, 4 Tage Betty und noch andere GTAler


 

Wanderzeit:

Damit meine ich die Zeit, die wir brauchten, um von einer Übernachtungsmöglichkeit zu einer anderen zu kommen. Natürlich machten wir dazwischen auch Pausen.

Im Durchschnitt: 8h 40' pro Tag

Längster Tag: ca. 11h 30'

kürzester Tag: ca. 4h 30'

 


Übernachtungsmöglichkeiten:

Bivacco: 1x

Posto Tappa spezial (Spa): 1x

Posto Tappa: 2x

Alpenvereinshütte (CAI): 2x

Airbnb: 2x

Flixbus: 2x 

 

Usseaux: Spa-Bereich vom Posto Tappa
 

Höhenmeter: 

Aufstieg: 10.635m durchschnittlich 1772m/Tag

Abstieg: 9317m durchschnittlich 1553m/Tag

Extremwerte: 

29. 7. 2025: 2665m im Aufstieg

30. 7. 2025: 2462m im Abstieg

 

unmarkierter Weg über die SW-Flanke auf den Punta Cornour

 Gipfel: 

2000er: 4

Monte Orsiera Süd (2878m)

Monte Orsiera Nord (2886m) 

Punta Cornour (2868m)

Rocce Founs (2762m)

1500er: 2

Monte Benetto (1706m)

Monte Genta (1883m)

Punta Cornour (2868m) 

 Pässe (italienisch: Colle)

13 Stück

Höchster: Colle dell'Albergian (2712m)

Niedrigster: Sea di Torre (1260m)

Colle Giulian (2451m)
 

Höchster Punkt: Monte Orsiera Nord (2886m)

Niedrigster Punkt: Meana di Susa (596m)


Kosten: 

Gesamt: 

mit Bus: 788,46€ das sind 87,61€ pro Tag 

ohne Bus: 649,70€ das sind 72,20€ pro Tag

rein während der Wanderung: 354,39€ das sind 59,07€ pro Tag

Touristische Ziel und Airbnbs schlagen sich auf den Geldbeutel

Die etwas anderen Statistiken

Damit auch die Geocacher wissen, wie ich während der Wanderung diesem Hobby fröhnte, gibt es hier Infos dazu:

2025

Strecke: Meana di Susa - Pian del Re (Poquelle)


eigentlich doppelte Strecke, weil es nächstes Mal beim x weitergeht

Gefunden:

Tradis: 16

Multis: 2

Virtual: 3

Lab: 19

Punta Cornour mit Monte Viso im Hintergrund

gesamt: 40 in 9 Tagen

Durchschnitt: 4/Tag

Auf der reinen Wanderstrecke waren es ein Multi und 10 Tradis und 7 DNF. Für zwei Caches habe ich mir eine Logerlaubnis geholt und auch bekommen. Diese habe ich zu den Gefundenen gezählt.

Nächstes Jahr steht der 02er an und im Jahr 2027 - so Gott will - werde ich Monaco erwandern und das Langzeitprojekt abschließen.
 

Montag, 11. August 2025

Graz - Monaco Teil 5 Letzter Tag und Heimreise

Strecke: Airbnb - Mole Antonelliana - quer durch die Stadt - wieder zurück zum Rucksack holen - Busbahnhof

 

Innenhof vom Airbnb

 

Aller guten Dinge sind drei. Ich habe bei meinem vorigen Besuchen von Turin immer versucht, die Mole Antonelliana, das Wahrzeichen von Turin, zu besuchen. Aber einmal waren wir am Sonntag da (Ruhetag), das andere Mal war die Warteschlange so lang, dass wir es nicht schafften. Diesmal habe ich schon von zu Hause Karten bestellt.

 

Mole Antonelliana

In der Früh geben wir unsere Rucksäcke in eine Aufbewahrung und marschieren zum Turm. Ich habe zwar erst für 10.30 Uhr die  Karten, aber versuche es schon eine Stunde früher. Jetzt ist noch nichts los und wir können tatsächlich schon hinein. Auch der Lift ist da und wir fahren sofort hinauf. 


 
Leider sind heute Wolken und so keine Berge zu sehen.


Blickrichtung Osten zum Po



Neben der Turmbesichtigung beherbergt die Mole ein Filmmuseum, das sehr sehenswert ist. 


 

Mitten durchs Museum fährt der gläserne Aufzug.


Danach haben wir noch ein bisschen Städtetourismus betrieben, die Rucksäcke geholt und sind am späten Nachmittag zum Flixbus gegangen. Dieser wird uns - diesmal über Zagreb - zurück nach Graz bringen. 



Letzter Blick auf die Berge, Richtung Aostatal


Bei der Heimfahrt hatten wir nicht so viel Glück wie bei der Herfahrt. Wir müssen immer wieder Platz für andere Reisende machen. Erst von Ljubljana bis Zagreb haben wir die Rückbank für uns. 

Warten auf den Anschlussbus in Zagreb

unserer ist noch nicht angeschrieben

Schließlich kommt er doch und wir erreichen zuerst die Slowenische Grenze und danach auch die Österreichische. Kurz nach 12 Uhr sind wir wieder in Graz.


Wenn alles gut geht, werde ich 2027 meine finale Etappe von Rifugio Barbara bis Monaco gehen. Planung läuft bereits, denn nach der Tour ist vor der Tour.