Freitag, 21. August 2026

WWW02 Zentralalpenweg

 3. Tag am 9. August 2026

Strecke: Rastkogelhütte (2124m) - Sidanjoch (2127m) - Sidansee (2275m) - Rastkogel (2762m) - Nurpsenjoch (2525m) - Halslspitz (2574m) - Weidener Hütte (1799m)

Gehzeit: ca. 5:30h

Strecke: ca. 13,7km

Aufstieg: ca. 940m

Abstieg: ca. 1205m

Morgenstimmung auf der Rastkogelhütte und Blick zurück

Weil in der Früh noch der Speiseraum noch versperrt ist, schauen wir uns die heutige Etappe an. Der Rastkogel steht mächtig da und verspricht uns eine tolle Aussicht. 

Unser Gipfel des Tages, der Rastkogel (2762m)

Nach dem Frühstück verabschieden wir uns von unseren Tischnachbarn und Rätzgigipartnern. Heute sind wir etwas später dran und kommen erst um 8.30 Uhr los. Wir haben unsere Wasserflaschen in der Hütte auffüllen lassen, da es in den Waschräumen scheinbar kein Trinkwasser gibt. Durch die Größe der Hütte ist die Stimmung nicht die beste und wir sind froh weiter zu kommen.

Sidan, Katja und Fae aus Kalifornien 

In einem leichten Auf und Ab geht es bis zum Sidanjoch (2127m). Hier gehen einige Wege in andere Richtungen ab. Wir halten uns links und es geht einen langen Bergrücken entlang. Die Alm ist sehr bevölkert und ich schätze weit über 100 Stück Vieh, das hier seine Sommerpause verbringt.

Blick zurück zur Hütte

Wie auf vielen Almen ist hauptsächlich das Jungvieh zu finden

Anfangs gewinnt der Steig kaum an Höhe

und der Rastkogel kommt näher

ungefähr um 10 Uhr kommen wir zum Sidansee, wo ich mich kurz abkühle

Auch Hannah ist die Pause sehr recht und wir rasten ca. eine halbe Stunde, bevor es weitergeht. Ab hier beginnt das Gelände zu steigen und wir teilweise sogar recht steil. Es kommen uns die ersten Wanderer entgegen, wobei ich nicht recht hatte, dass er schon von der Weidener Hütte (unserem Tagesziel) kommt. 

die Botanik ist sehr vielfältig

Blick zurück zum Pausenplatz

Das erste Schild für den 02A, hier heißt er 302A

je höher wir kommen, desto beeindruckender wird die Bergwelt

Nach knapp 3 Stunden Gehzeit stehen wir auf dem Gipfel. Hier ist einiges los, aber es ist auch genug Platz. Ich hole mir einen Stempel für unseren bisher höchsten Gipfel auf der Tour (2762m), genieße die Aussicht und mache mich dann auf Dosensuche.

Rastkogel

Obwohl wir über eine halbe Stunde suchen, finden wir den Cache nicht, aber dafür jede Menge Müll, den ich beschließe ins Tal mitzunehmen.

diese Dosen wollte ich nicht finden

Nach etwas mehr als einer Stunde auf dem Gipfel brechen wir auf Richtung Weidener Hütte. Diese ist mit 3 Stunden angeschrieben.


Blick Richtung nördliche Kalkalpen

Auf der anderen Seite ist es ein bisschen Kletterei, aber der Weg ist gut zu wandern. Es dauert nicht lange bis wir beim Nurpsenjoch sind. An diesem gehen wir allerdings vorbei und weiter zur Halslspitze.


steiler Abstieg

nach einer halben Stunde haben wir schon eine Stunde geschafft ;-)

ein etwas ramponiertes Gipfelkreuz

Nach der Halslspitze wendet sich der Weg nach Norden und beginnt stetig Richtung Nafingalm zu fallen. Wieder kommen wir bei vielen Kühen vorbei. Ab der Almstraße müssen wir diese ausgehen, weil es keine Abschneider gibt.

Was sich die Kuh wohl denkt?

auf dem Almweg

die Weidener Hütte ist in Sicht

Kurz nach 15.00 Uhr erreichen wir die Hütte

Die Hütte ist zwar auch vom Deutschen Alpenverein, wird aber von Tirolern betrieben. Die Stimmung ist sehr freundlich und wir fühlen uns sofort wohl. Ich frage die Hüttenwirtin, ob ich meinen Müll bei ihr entsorgen kann. Sie gibt zu bedenken, dass sie auch Müllgebühr bezahlen müssen, nimmt ihn aber entgegen. Wir duschen kalt und setzen uns auf die Terrasse. Den uralten Lawinensuchhund in Pension sollen wir nicht streicheln. Nach einigen Getränken suchen wir den Hüttencache und werden auch fündig. Außerdem kläre ich noch mit einem deutschen Pärchen, das heute die gleiche Strecke wie wir gewandert sind, dass sie am Abend mit uns Rätzgigi spielen. Der Sohn von den Hüttenwirten kennt das Spiel auch oder zumindest eine Variation davon. Beim Abendessen werden wir immer wieder gefragt, ob wir einen Nachschlag wollen, aber die drei Gänge sind ausreichend. Mit einer Partie Rätzgigi mit Bea und Anton und einem Kaiserschmarrn als Nachschlag klingt der Abend aus.

die haben sehr spezielle Tiere hier in den Tuxer Alpen





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