Freitag, 27. Juli 2018

25. Juli 2018

Strecke: Rimella - La res - Santa Maria - Alpe Baranca - lago - Biwack d'Egua

Wir starteten sehr unhöflich, weil wir nach dem üppigen Frühstücksbuffet nicht auch noch einen Kaiserschmarrn wollten. Dafür bekamen wir viel Jause eingepackt und konnten um 8.35 Uhr losgehen.

Wer je in Rimella vorbeikommt sollte dieses Albergo nicht versäumen: Wertschüüsch wird wohl auf Walserdeutsch Wirtshaus heißen. (Danke Roman fürs Übersetzen)

Der Weg stimmt.

Auf der gegenüberliegenden Talseite gab es keine Straße und daher viele Geisterhäuser.

Nach einer Stunde haben wir La Res erreicht. Im Rückblick sieht man den Pass über den wir gekommen sind in der Bildmitte und Rimella hinter dem Busch im Vordergrund.

Einer der vielen Belverdere.
In La Res ist emsiger Betrieb. Hier wird ein Haus neu gedeckt. Die Wegweiser für die alte GTA Strecke sind noch zu erkennen, aber der Weg nicht mehr. Wir machen uns auf nach Belvedere und von dort immer am Hang entlang Richtung Santa Maria, wo wir bei der Kirche rasten.

Die Kirche in Santa Maria.

Nette Details in einem Walserweiler (Pina scheint der Enzian zu sein)

Von jetzt an geht es sehr steil bergauf und wir sind uns anfangs nicht sicher, ob der Weg stimmt, aber bald haben wir Gewissheit. Das Tal entwickelt sich immer mehr zum Almgebiet und wir kommen um 13.00 Uhr bei der Alpe Baranca an.

Wenn wir schon jetzt eine Herberge haben hätten wollen, die Alpe war sehr gemütlich und das Personal nett.

Nach einem kühlen Getränk und einem Kaffee gingen wir eine Etage höher baden. Danach schlenderten wir zur Villenruine von Vincenco Lancia und suchten dort einen Geocache.

Lago di Baranco


Die Villenruine liegt sehr idyllisch.
Danach sputeten wir uns zum Pass zu kommen, weil ein Gewitter nahte. Im Biwack waren wir sicher und ich kochte Couscous und Tee.

Die Wolken ziehen sehr schnell auf.

Das Biwack hatte sogar einen Gasherd und so war das Couscous schnell fertig. Bis jedoch der Holzofen brannte brauchten wir mein halbes Tagebuch, aber schließlich schaffte Roman doch noch ein Feuer zu entzünden.

Von dieser Richtung sind wir gekommen.
Hier wäre schon der erste Monte Rosa Blick, wenn der Regen nicht alles trübte.
Nach dem Essen gingen wir recht zeitig ins Bett. Während ich ganz unten schlief, sicherte Roman sich die oberste (dritte) Etage zum Schlafen.

Gute Nacht!

24. Juli 2018

Strecke: Omegna nach Forno mit Bus und von Forno über Campello Monti ins Schlaraffenland Rimella

Unser Zimmervermieter in Omegna hat uns den Bus für 6.10 Uhr und auch das Zimmer im Albergo Fontana gecheckt. Etwas aufregend war es schon, ob der Bus auch wirklich kommen würde. Aber der Bus kam, mit nur 5 Minuten Verspätung.


Diese Bushaltestelle hatte nur an den Mast geklebte Fahrpläne. Der nach Forno fehlte.
Die Busfahrt war sehr abenteuerlich, weil die Straße sehr eng war und an den Berg geklebt. Vor jeder Kurve hupte der Busfahrer. Wir waren die einzigen Fahrgäste.

Ich wollte die Rucksäcke in den nicht vorhandenen Kofferraum geben, aber der Busfahrer winkte uns hinein.
Endstation: Forno

So konnten wir in Forno um 7 Uhr starten. Wir folgten dem Wanderweg Z0 und gewannen rasch an Höhe. Bald waren wir auf Walserwegen und bewunderten an welch steilen Hängen die ihre Häuser gebaut haben.

Kurz vor Campello Monti war schon die erste Hinweistafel, dass wir jetzt auf Walserwegen wandeln.


Zweiter Wegweiser von oben: Bochetta di Rimella, das ist unser Weg

Campello Monti im Rückblick

Wir waren schon um 11 Uhr auf der Passhöhe und kletterten ein wenig auf die Berge rundherum.

Unser erster Pass auf der GTA.
Etwas geknickt vom letzten Winter.

Da unten ist schon ein Teil von Rimella zu sehen.
Die Graswichtel passten auf, dass wir richtig gehen.

Einer der vielen Weiler


Der Ortsteil Dörf war recht belebt. Alles was eine Straße hatte war noch sehr gepflegt.

Um kurz nach 15.00 Uhr erreichten wir unsere Herberge. Wir bekamen ein Zimmer und harrten der Dinge, die die Mundpropaganda schon publik gemacht hatte. Punkt 20 Uhr begann das Spektakel


Vorvorspeise: Torinelli

Antipasta 1: Schinken, grüner Salat, Parmesan, Ei

Antipasta 2: Weißer geräucherter Speck mit ausgebackenem Apfel

Antipasta 3: zartes Rindfleisch mit Senfsoße und Kapern

Antipasta 4: Selleriesalat mit Apfel- und Käsestücken

Antipasta 5: Gefüllte Melanzani

Pasta: mit Zucchini, Speck und Parmesan

Risotto: mit Rotwein und Kräutern

Ente mit Karotte

Kartoffeln mit Blattspinat

Zartes Huhn in Soße

Dolci: Vanille-Eis mit Maronicreme und Maronigrappa
Kurz nach 23 Uhr konnten wir uns ins Zimmer zurückziehen. Wirklich unglaublich, wie gut die hier kochen. Das Albergo Fontana ist aber auch über die Grenzen hin bekannt. In Alagna erzählte uns der Busfahrer, das er hier auch schon gegessen habe.

Montag, 23. Juli 2018

23. 7. 2018

Strecke: Stresa - Mottarone - Omegna - Punkt2

In der Früh bekamen wir schon bald unser Frühstück, das richtig reichhaltig war. Wir packten unsere Rucksäcke und checkten aus. Wir nahmen den sehr schönen Weg über den Wasserfall, wo ich auch meinen ersten Geocache fand.

Für Autos sind es 20 Kilometer auf den Mottarone

Auf den Fotos kommt der Wasserfall nicht so toll heraus.

Danach begann es steil zu werden. Wir kamen an schönen alten Dörfern vorbei und an noblen Villengegenden.


Wunderschöne Morgenstimmung


Hier wird eine neue Steinmauer errichtet.

eine der Villen
Kurz nach dem Alpengartenverloren wir den Weg. Allerdings waren wir bald wieder auf den Weg gekommen.Bei einer Abzweigung übersahen wir die Seilbahn und gingen noch einmal falsch.


schöner aber falscher Weg
Zwei Forstarbeiter wiesen uns den Weg und es war noch weit bis zum Gipfel. Die Sonne war extrem heiß und wir machten im Schatten Mittagspause.

der Weg ist noch weit

eigentlich eh gut beschildert
letzter Blick auf den Lago Maggiore
Mit Pausen, Falschgehen und Cachesuche dauerte es bis 14.00 Uhr, bis wir endlich oben waren. Der Gipfelbereich ist nicht gerade schön. Mit 1491m ist er eigentlich nicht sonderlich hoch, hat aber seine eigene Schischule.


Beim Hinuntergehen auch die Graspartie erleben dürfen. Das ist noch krasser, wenn man es selbst erlebt! Man stelle sich vor, man geht auf einem Weg, den man nicht sieht, weil das Gras zumindest hüfthoch, teilweise bis schulterhoch ist. Der Weg selbst ist eine Rille, in der sich auch Steine befinden, die man aber nicht sehen kann. Zusätzlich ist alles noch recht steil!
Das ist jetzt schon der Orta-See mit unserem Tagesziel Omegna.

Bei der Alpe rasch fündig geworden und bereits um 17.00 Uhr eingecheckt.

Hier fanden wir einen Geocache und einen kühlen Brunnen. Ab da war das Gras dann auch gemäht.

Unser Bed&Breakfast ist vorne beim Römertor

Noch einmal mit Leichtgepäck zum Zweierpunkt (über die Straße)

Noch ein kleiner Abstecher zu einer nahen Kapelle.

Abendessen: Pizza


und morgen gehts ins Valstrona bis nach Forno