Mittwoch, 27. Dezember 2017

Planung Phase 3 - 18./19. Tag

Halbzeit - Pausetag in Susa


18. Tag

Ich hoffe, dass es klappt mit dem Biwak auf dem Gipfel, weil der Sonnenaufgang einfach toll sein muss. Dann geht es vom Rocciamelone (3538m) über das Rifugio Ca d'Asti (2854m), dem Rifugio Riposa (2205m) und über das Rifugio il Truc (1706m) bis nach Susa (ca. 500m) über 3000 Höhenmeter ins Tal. Hier werde ich einen Pausetag einlegen. (Wenn meine Knie beleidigt sind gibt es ja alle 600 Höhenmeter ein Rifugio, wo ich übernachten könnte.)

Halbzeit!


19. Tag


Pausentag von Susa geht es heute am Nachmittag nur bis Susa Meana, wo neben dem Bahnhof ein Posto Tappa eingerichtet ist.
Da kann man erst erkennen, wie weit die heurige Wanderung ist. Obwohl ich etliche Doppeletappen gewandert sein werde, bin ich erst bei der Hälfte, obwohl fast drei Wochen um sind!

Planung Phase 3 - 16./17. Tag

Rund um und auf den höchsten Pilgerberg Europas


16. Tag


Heute geht es vom Biwak los, noch ein Stück bis zum Passo Paschiet (2435m) und dann hinunter bis Usseglio (1265m) und das Sturatal hinein bis zum Rifugio Vulpot (1815m) -> siehe Anschlusskarte. Hier ist für heute Schluss, um den nächsten Tag ausgeruht zu beginnen.

Von dort, wo das rosa Pickerl ist, ist es nicht mehr weit zum Rifugio Vulpot!


17. Tag


Vom Rifugio Vulpot geht es an diesem Tag früh los, denn ich möchte nach dem Colle Croce di Ferro (2558m) und dem Passo di Capra (2456m) zum Rifugio Ca d'Asti (2854m). Wenn es die Zeit und vor allem das Wetter erlauben, werde ich noch bis zum Gipfel vom Rocciamelone (3538m) weitergehen, weil es dort ein Biwak gibt. Bei Schlechtwetter werde ich im Rifugio nächtigen.

Rechts oben das Sturatal mit dem Rifugio Vulpot und ab auf den Berg ;-)

Von der Entfernung Schutzhütte Ca d'Asti zum Gipfel erinnert mich die Tour an die Hochfeilertour bei Phase 1.


Dienstag, 26. Dezember 2017

Planung Phase 3 - 14./15. Tag

Erster Blick auf den Rocchiamelone


14. Tag


Heute geht es von Noasca oder Ceresole Reale über den Colle di Crocetta (2641m) und wieder hinunter nach Pialpetta (1054m). Hier soll die Unterkunft nicht so toll sein. Vielleicht nehme ich noch ein Stück vom Gegenhang, um mir einen Zeltplatz zu suchen (Eventuell bei den Laghi di Trione 2164m).


Typische GTA Etappe: rauf und wieder runter



15. Tag


Von Pialpetta oder Zeltplatz geht es hinauf bis zum Colle di Trione (2485m) und auf der anderen Seite hinunter bis Balme (1500m). Von hier möchte ich noch auf der anderen Talseite den Anstieg bis zum Biwak Gino Gandolfo (2301m) machen. Bei zu großer Müdigkeit ist Balme auch eine Option.

Das Biwak klingt voll ok.


Planung Phase 3 - 12./13. Tag

Diesmal: einmal kurz und einmal lang


12. Tag


Von Piamprato (1550m) geht es zuerst auf Asphalt dahin bis Ronco und dann weiter über den Colle Crest (2040m) (von der anderen Seite beschrieben) und hinunter zum Kloster: "Santuario di Prasconda" (ca. 1300m). Sollte ein eher gemütlicher Tag werden und im Kloster soll das Essen wieder fein sein.

Vielleicht versuche ich den "neuen" Weg (strichliert)


13. Tag


Heute möchte ich eine Doppeletappe bestreiten. Vom Santuario di Prasconda wandere ich über 2190m hinauf, ein Stück hinunter an einem Stausee vorbei und wieder hinunter bis San Lorenzo (1045m). Hier wär eine reguläre Etappe aus. Aber weltraumaeffchen hat es vorgemacht, dass ich an dem Tag noch weitergehen kann. Also geht es noch einmal 600 Höhenmeter hinauf, um dann auf der anderen Seite bis auf 900m hinunter zu kommen. Weiter geht es bis Noasca (1058m), wo eine Möglichkeit wäre zu übernachten oder aber weiter bis zum Lago di Ceresole (ca. 1580m).

Des wird a broader Weg

Bin neugierig, wie lang meine Kondi hält.


Planung Phase 3 - 10./11. Tag

Mit Siebenmeilenstiefeln unterwegs


10. Tag


Heute geht es in aller Früh los vom Zeltplatz Bombarone (ca. 300m) nach Quincinetto (ca 295m) auf die andere Flussseite der Dora Baltea. Von dort wird es richtig steil. Natürlich möchte ich auch in die aufgelassene Quarzmine schauen und weiter gehen bis zum Agriturismo le Capanne (1400m).


Vom Campingplatz (roter Kreis) nach Quincinetto und bis zum Agriturismo

Beim Agriturismo endet normalerweise die GTA Etappe, aber ich möchte hier eine Etappe dranhängen, also geht es für mich weiter bis zum Colle di Pian Spergiurati (2036m) und ins Chiusellatal bis nach Fondo (1074m).

Vom Agriturismo auf den Pass und wieder hinunter ins Chiusella Tal.

11. Tag


Heute soll mein Tag einmal nicht ganz so anstrengend sein, weshalb ich von Fondo zum Talschluss gehe und dort über den Bocchetta delle Oche (2415m) in Campiglia Tal absteige. Der Ort, wo ich hier übernachten will heißt Piamprato und liegt auf 1550 Meter Seehöhe.

Im oberen rechten Eck komme ich vom Bocchetta delle Oche nach Piampratto.

Planung Phase 3 - 8./9. Tag

Die versuchte Gratwanderung


8. Tag

An diesem Tag möchte ich etwas probieren, wobei ich noch nicht weiß, ob ich hier erfolgreich sein werde. Vom Rifugio Antonio Rivetti startend werde ich die GTA nach Südwesten verlassen und nicht auf beschaulichen Pilgerpfaden gen Oropa wandern, sondern versuchen eine Gratwanderung zu unternehmen, bei der ich im Endeffekt oberhalb Oropas herauskomme.


Heute weicht die Route von der GTA ab.


Ich habe mir schon einige Berichte angesehen und bin der Meinung, dass das durchaus eine herausfordernde Strecke sein wird, aber ich bin aus einem zähen Holz und weiß, dass ich es schaffe.

Die Voraussetzung dafür ist, dass das Wetter mitspielt. Bei Sturm und Regen ist diese Strecke sicher nicht zu empfehlen. Als Lektüre bietet sich dieser Bericht an, der über den Lago della Vecchia über den Colle bis zum Punta della Vecchia geht, weiter über den Monte Cresto (mit 2546m der dritthöchste in der Gegend) bis ungefähr zur Hälfte meiner Strecke zum Colle del Lupo. Ich aber werde weiter über den Monte Pietra Bianca (2490m), dem Punto Gragliasca und dem Colle Gragliasca weiter zum Punto Lei Long (2326m) und in weiterer Folge noch bis zum Colle della Barma gehen. Von dort die Lifttrasse hinunter und entweder beim Rifugio Savoia nächtigen (sofern geöffnet) oder aber - wieder der GTA folgend - noch bis zum Rifugio Coda weitergehen.


Eine wahre Gratwanderung

Meine Überlegungen zu dieser Strecke sind sehr unterschiedlich:
  • Ein Beweggrund ist sicher, dass ich die Bergeinsamkeit suche und dort, wo ich wandern möchte, sicher nicht viele Menschen treffen werde. 
  • Die weitere Überlegung ist, dass es dort Übergänge gibt, die auch von den Walsern genutzt wurden und wo es Felsritzbilder gibt, die ich mir anschauen möchte.
  • Und natürlich als alter Bergfex ist es mir wichtig, einige Gipfel mitzunehmen und das würde auf dieser Gratwanderung passieren.
  • Wenn ich bis zum Rifugio Coda komme, hätte ich außerdem einen ganzen Tag abgekürzt und das ist für mein knappes Budget gut.
 

9. Tag


Vom Rifugio Coda (2280m) will ich heute über den Colle della Lace (2120m) zum Rifigio Mombarone (2300m) und dann abwärts beim Agriturismo Belvedere (1453m) vorbei bis nach Torredaniele (witzige Statistik) zum Campingplatz Mombarone (ca. 300m).

Start vom Rifugio Coda

Vielleicht geh ich auch die direktere Strecke, mal schauen.

Am Nachmittag will ich dann noch eine Runde Einkaufen gehen oder vielleicht schon Quincinetto anschauen.


Montag, 25. Dezember 2017

Planung Phase 3 - 6./7. Tag

Vorbei am Monte Rosa?


6. Tag


Von Rima (1417m) geht es auf den Colle Mud (2324m) und wieder hinunter bis Alagna (1190m). Hier heißt es Abschied nehmen von Roman. Er wird mit dem Bus bis Mailand fahren und von dort weiter zurück nach Österreich.



Ich selbst habe zwei Möglichkeiten:
die erste ist, dass ich hier mit dem Weltraumäffchen zusammentreffe und einen 4000er besteige, was natürlich ein bis zwei Tage zusätzlich vor Ort bedeutet,
die zweite ist, dass ich noch bis zum nächsten Etappenziel, dem Rifugio Valle Vogna weiterwandere.

Entweder Gipfelsieg oder weite Wanderung - mal schauen

7. Tag


Ich nummeriere die Tage einfach weiter, weil ich die Gipfeltour etwas außerhalb des "normalen" Weitwanderns sehe.
Heute geht es vom Rifugio Valle Vogna (1380m) das ganze Vogna-Tal flussaufwärts bis zum Passo Macagno (2495m), weiter zum Colle Lazouney (2395m) und noch über den Colle della Mologna grande (2364m) bis ich zum Rifugio A. Rivetti (2150m) komme.

Drei Pässe an einem Tag, auch nicht zu unterschätzen!