Mittwoch, 27. Dezember 2017

Planung Phase 3 - 18./19. Tag

Halbzeit - Pausetag in Susa


18. Tag (12. 8.)

Ich hoffe, dass es klappt mit dem Biwak auf dem Gipfel, weil der Sonnenaufgang einfach toll sein muss. Dann geht es vom Rocciamelone (3538m) über das Rifugio Ca d'Asti (2854m), dem Rifugio Riposa (2205m) und über das Rifugio il Truc (1706m) bis nach Susa (ca. 500m) über 3000 Höhenmeter ins Tal. Hier werde ich einen Pausetag einlegen. (Wenn meine Knie beleidigt sind gibt es ja alle 600 Höhenmeter ein Rifugio, wo ich übernachten könnte.)

Halbzeit!


19. Tag (13. 8.)


Pausentag von Susa geht es heute am Nachmittag nur bis Susa Meana, wo neben dem Bahnhof ein Posto Tappa eingerichtet ist.
Da kann man erst erkennen, wie weit die heurige Wanderung ist. Obwohl ich etliche Doppeletappen gewandert sein werde, bin ich erst bei der Hälfte, obwohl fast drei Wochen um sind!

Planung Phase 3 - 16./17. Tag

Rund um und auf den höchsten Pilgerberg Europas


16. Tag (10. 8.)


Heute geht es vom Biwak los, noch ein Stück bis zum Passo Paschiet (2435m) und dann hinunter bis Usseglio (1265m) und das Sturatal hinein bis zum Rifugio Vulpot (1815m) -> siehe Anschlusskarte. Hier ist für heute Schluss, um den nächsten Tag ausgeruht zu beginnen.

Von dort, wo das rosa Pickerl ist, ist es nicht mehr weit zum Rifugio Vulpot!


17. Tag (11. 8.)


Vom Rifugio Vulpot geht es an diesem Tag früh los, denn ich möchte nach dem Colle Croce di Ferro (2558m) und dem Passo di Capra (2456m) zum Rifugio Ca d'Asti (2854m). Wenn es die Zeit und vor allem das Wetter erlauben, werde ich noch bis zum Gipfel vom Rocciamelone (3538m) weitergehen, weil es dort ein Biwak gibt. Bei Schlechtwetter werde ich im Rifugio nächtigen.

Rechts oben das Sturatal mit dem Rifugio Vulpot und ab auf den Berg ;-)

Von der Entfernung Schutzhütte Ca d'Asti zum Gipfel erinnert mich die Tour an die Hochfeilertour bei Phase 1.


Dienstag, 26. Dezember 2017

Planung Phase 3 - 14./15. Tag

Erster Blick auf den Rocchiamelone


14. Tag (8. 8.)


Heute geht es von Noasca oder Ceresole Reale über den Colle di Crocetta (2641m) und wieder hinunter nach Pialpetta (1054m). Hier soll die Unterkunft nicht so toll sein. Vielleicht nehme ich noch ein Stück vom Gegenhang, um mir einen Zeltplatz zu suchen (Eventuell bei den Laghi di Trione 2164m).


Typische GTA Etappe: rauf und wieder runter



15. Tag (9. 8.)


Von Pialpetta oder Zeltplatz geht es hinauf bis zum Colle di Trione (2485m) und auf der anderen Seite hinunter bis Balme (1500m). Von hier möchte ich noch auf der anderen Talseite den Anstieg bis zum Biwak Gino Gandolfo (2301m) machen. Bei zu großer Müdigkeit ist Balme auch eine Option.

Das Biwak klingt voll ok.


Planung Phase 3 - 12./13. Tag

Diesmal: einmal kurz und einmal lang


12. Tag (6. 8.)


Von Piamprato (1550m) geht es zuerst auf Asphalt dahin bis Ronco und dann weiter über den Colle Crest (2040m) (von der anderen Seite beschrieben) und hinunter zum Kloster: "Santuario di Prasconda" (ca. 1300m). Sollte ein eher gemütlicher Tag werden und im Kloster soll das Essen wieder fein sein.

Vielleicht versuche ich den "neuen" Weg (strichliert)


13. Tag (7. 8.)


Heute möchte ich eine Doppeletappe bestreiten. Vom Santuario di Prasconda wandere ich über 2190m hinauf, ein Stück hinunter an einem Stausee vorbei und wieder hinunter bis San Lorenzo (1045m). Hier wär eine reguläre Etappe aus. Aber weltraumaeffchen hat es vorgemacht, dass ich an dem Tag noch weitergehen kann. Also geht es noch einmal 600 Höhenmeter hinauf, um dann auf der anderen Seite bis auf 900m hinunter zu kommen. Weiter geht es bis Noasca (1058m), wo eine Möglichkeit wäre zu übernachten oder aber weiter bis zum Lago di Ceresole (ca. 1580m).

Des wird a broader Weg

Bin neugierig, wie lang meine Kondi hält.


Planung Phase 3 - 10./11. Tag

Mit Siebenmeilenstiefeln unterwegs


10. Tag (4. 8.)


Heute geht es in aller Früh los vom Zeltplatz Bombarone (ca. 300m) nach Quincinetto (ca 295m) auf die andere Flussseite der Dora Baltea. Von dort wird es richtig steil. Natürlich möchte ich auch in die aufgelassene Quarzmine schauen und weiter gehen bis zum Agriturismo le Capanne (1400m).


Vom Campingplatz (roter Kreis) nach Quincinetto und bis zum Agriturismo

Beim Agriturismo endet normalerweise die GTA Etappe, aber ich möchte hier eine Etappe dranhängen, also geht es für mich weiter bis zum Colle di Pian Spergiurati (2036m) und ins Chiusellatal bis nach Fondo (1074m).

Vom Agriturismo auf den Pass und wieder hinunter ins Chiusella Tal.

11. Tag (5. 8.)


Heute soll mein Tag einmal nicht ganz so anstrengend sein, weshalb ich von Fondo zum Talschluss gehe und dort über den Bocchetta delle Oche (2415m) in Campiglia Tal absteige. Der Ort, wo ich hier übernachten will heißt Piamprato und liegt auf 1550 Meter Seehöhe.

Im oberen rechten Eck komme ich vom Bocchetta delle Oche nach Piampratto.

Planung Phase 3 - 8./9. Tag

Die versuchte Gratwanderung


8. Tag (2. 8. 2018)

An diesem Tag möchte ich etwas probieren, wobei ich noch nicht weiß, ob ich hier erfolgreich sein werde. Vom Rifugio Antonio Rivetti startend werde ich die GTA nach Südwesten verlassen und nicht auf beschaulichen Pilgerpfaden gen Oropa wandern, sondern versuchen eine Gratwanderung zu unternehmen, bei der ich im Endeffekt oberhalb Oropas herauskomme.


Heute weicht die Route von der GTA ab.


Ich habe mir schon einige Berichte angesehen und bin der Meinung, dass das durchaus eine herausfordernde Strecke sein wird, aber ich bin aus einem zähen Holz und weiß, dass ich es schaffe.

Die Voraussetzung dafür ist, dass das Wetter mitspielt. Bei Sturm und Regen ist diese Strecke sicher nicht zu empfehlen. Als Lektüre bietet sich dieser Bericht an, der über den Lago della Vecchia über den Colle bis zum Punta della Vecchia geht, weiter über den Monte Cresto (mit 2546m der dritthöchste in der Gegend) bis ungefähr zur Hälfte meiner Strecke zum Colle del Lupo. Ich aber werde weiter über den Monte Pietra Bianca (2490m), dem Punto Gragliasca und dem Colle Gragliasca weiter zum Punto Lei Long (2326m) und in weiterer Folge noch bis zum Colle della Barma gehen. Von dort die Lifttrasse hinunter und entweder beim Rifugio Savoia nächtigen (sofern geöffnet) oder aber - wieder der GTA folgend - noch bis zum Rifugio Coda weitergehen.


Eine wahre Gratwanderung

Meine Überlegungen zu dieser Strecke sind sehr unterschiedlich:
  • Ein Beweggrund ist sicher, dass ich die Bergeinsamkeit suche und dort, wo ich wandern möchte, sicher nicht viele Menschen treffen werde. 
  • Die weitere Überlegung ist, dass es dort Übergänge gibt, die auch von den Walsern genutzt wurden und wo es Felsritzbilder gibt, die ich mir anschauen möchte.
  • Und natürlich als alter Bergfex ist es mir wichtig, einige Gipfel mitzunehmen und das würde auf dieser Gratwanderung passieren.
  • Wenn ich bis zum Rifugio Coda komme, hätte ich außerdem einen ganzen Tag abgekürzt und das ist für mein knappes Budget gut.
 

9. Tag (3. 8.)


Vom Rifugio Coda (2280m) will ich heute über den Colle della Lace (2120m) zum Rifigio Mombarone (2300m) und dann abwärts beim Agriturismo Belvedere (1453m) vorbei bis nach Torredaniele (witzige Statistik) zum Campingplatz Mombarone (ca. 300m).

Start vom Rifugio Coda

Vielleicht geh ich auch die direktere Strecke, mal schauen.

Am Nachmittag will ich dann noch eine Runde Einkaufen gehen oder vielleicht schon Quincinetto anschauen.


Montag, 25. Dezember 2017

Planung Phase 3 - 6./7. Tag

Vorbei am Monte Rosa?


6. Tag (27./28. Juli)


Von Rima (1417m) geht es auf den Colle Mud (2324m) und wieder hinunter bis Alagna (1190m). Dort werden wir eine Nacht verbringen und dann heißt es Abschied nehmen von Roman. Er wird mit dem Bus bis Mailand fahren und von dort weiter zurück nach Österreich. Der Weg ist nicht ganz so einfach.



Ich selbst habe zwei Möglichkeiten:
die erste ist, dass ich hier mit dem Weltraumäffchen zusammentreffe und einen 4000er besteige, was natürlich ein bis zwei Tage zusätzlich vor Ort bedeutet oder sogar drei.
die zweite ist, dass ich noch bis zum nächsten Etappenziel, dem Rifugio Valle Vogna weiterwandere.

Entweder Gipfelsieg oder weite Wanderung - mal schauen

7. Tag (1. 8. 2018)


Ich nummeriere die Tage einfach weiter, weil ich die Gipfeltour etwas außerhalb des "normalen" Weitwanderns sehe.
Heute geht es vom Rifugio Valle Vogna (1380m) das ganze Vogna-Tal flussaufwärts bis zum Passo Macagno (2495m), weiter zum Colle Lazouney (2395m) und noch über den Colle della Mologna grande (2364m) bis ich zum Rifugio A. Rivetti (2150m) komme.

Drei Pässe an einem Tag, auch nicht zu unterschätzen!

Planung Phase 3 - 4./5. Tag

Die Wanderung nimmt Fahrt (?) auf


4. Tag (26. Juli)


Nachdem wir jetzt schon 3 Tage unterwegs sind, ist es Zeit, ein bisschen flotter zu wandern. Das hat zwei Gründe.
Erstens muss mein Neffe am Wochenende wieder zurück nach Österreich und zum Zurückfahren bietet sich Alagna an und zweitens möchte ich wieder versuchen, einige Biwaks zu nutzen und hier gibt es ein ziemlich Neues.

Bin schon neugierig, ob wir es bis zum Pass schaffen.


Von Rimella (1100m) geht es über La Res (1419m) nach Belvedere (1208m) und von dort das Torrente Mastallone Tal aufwärts bis zur Alpe Baranca (1566m). Hier endet laut Führer die Etappe. Mein Neffe und ich werden aber weiterziehen an der ehemaligen Villa (heute Ruine) von Vincenzo Lancia vorbei bis zum Colle d'Egua (2239m). Dort gibt es ein neues Biwak, in dem wir nächtigen wollen, um den Sonnenaufgang auf dem Monte Rosa zu erleben. Den Nachteil, dass wir um ein köstliches Abendessen in der Alpe Baranca umfallen, werden wir in Kauf nehmen.



5. Tag (27. Juli)

Heute wird es wieder eine lange Etappe geben. Vom Colle d'Egua geht es erst einmal bis nach Carcoforo (1304m) und jetzt wieder bergauf zum Colle del Termo (mit 2351m so hoch wie mein Lieblingsberg, der Grimming!) und schließlich wieder bergab bis nach Rima (1417m), wo unser Nachtlager sein wird.

Die Strecke vom 5. Tag ist noch auf der vorigen Karte, hier ist schon die Strecke vom 6. Tag zu sehen.


Samstag, 23. Dezember 2017

Planung Phase 3 - 2./3. Tag

So geht es weiter

 

2. Tag (25. Juli)


Noch sind wir nicht auf der GTA. D. h. die Wanderstrecke ist noch nicht optimal. Der eingezeichnete Wanderweg wird durchwegs als schwierig zu begehen, bis völlig zugewachsen beschrieben, weshalb es bis Forno (ca. 900 Meter Seehöhe) leichter ist auf die Straße oberhalb oder auch im Valstrona auszuweichen. Da ich gerne mit Holz arbeite, bin ich schon auf die Schnitzertradition in diesem Tal gespannt.


ein doch eher langweiliger (?) Straßenhatscher

Es gäbe bis Forno auch einen Bus, doch wir sind zum Wandern da...

Wir haben auch bedacht, was es bedeuten würde, bis Campello Monti weiterzugehen, was sich zeitlich sicher ausginge, aber dann wäre die Etappe für Tag 3 einfach zu kurz, denn Rimella wollen wir auf keinen Fall auslassen.

3. Tag (aktuell auch 25. Juli)


Von Forno ist man in ungefähr zwei Stunden in Campello Monti (1305m), wo wir jetzt wirklich auf die GTA stoßen. Die Tagesetappe führt über den ersten etwas höheren Pass "Bocca di Campello" (1924m) und wieder hinunter bis Rimella (ca. 1100m), wo uns nach Erzählungen vieler ein fulminantes Abendessen erwarten sollte...

Zum Eingehen sind kürzere Touren sicher von Vorteil.
Bei allen ab jetzt durchwanderten Ortschaften handelt es sich um sogenannte Walserdörfer. Das sind kleine Weiler, die von den Walsern gegründet wurden. Diese kamen ursprünglich aus dem Kanton Wallis und haben sich im Alpenraum weit verbreitet.



Freitag, 22. Dezember 2017

Planung Phase 3

Anreise und erster Tag


Wenn alles nach Plan läuft, werde ich 2018 Mitte Juli mit meiner Wanderung beginnen.
Das Erfreuliche für mich ist, dass mein Neffe im letzten Jahr trotz widriger Wetterbedingungen Spass an unserer Wanderung hatte und diesmal gleich eine Woche mit mir mitwandern wird.

Anreise

Wie letztes Mal angekündigt werde ich wieder mit dem Zug anreisen und möchte, wenn es sich von der Zeit ausgeht, diesmal die alte Gotthardstrecke mit dem Panoramawagen befahren.
D. h. Start am Samstag (22. Juli 2018) in der Nacht in Graz und der ECnight bringt mich nach Zürich, dort umsteigen und bis Locarno (noch Schweiz) fahren. Dort auf die Fähre steigen und noch einmal gut zwei Stunden über den Lago Maggiore tuckern, bis wir in Stresa (bereits Italien) angekommen sind, unserem Etappenstart (23. Juli 2018).

Erster Tag (24. Juli)

Hier gleich einmal die Karte. Es geht von Stresa (ca. 200m Seehöhe) auf den Mottarone (mit 1491m) und auf der anderen Seite wieder hinunter bis Omegna (ca. 300m Seehöhe). Das ist dann gleich einmal ein Vorgeschmack auf die GTA, wo 1000 Höhenmeter im Auf- und ebensoviele im Abstieg nahezu auf der Tagesordnung stehen.

Diese Etappe dürfte gut zu schaffen sein.


Die Strecke des ersten und des zweiten Tages sind noch nicht auf der GTA (Grande Traversata di Alpi), erst im Laufe des dritten Tages kommen wir dort an.

Den Aufstieg könnte man mit einer Seilbahn machen, aber dafür geh ich nicht wandern...



Dienstag, 12. Dezember 2017

Neue Planungen für 2018

Meine Lektüre habe ich ja schon vor einiger Zeit bekommen, jetzt habe ich auch das Kartenmaterial komplett. Somit kann die Planung beginnen!

Wie ich an meine bisher weiteste Wanderung herangehe:

 

Die Übersichtskarte: Die Alpen


1. Schritt
Zuerst brauch ich eine grobe Übersicht auf einer sehr großen Karte. Bei dieser muss der Anfangspunkt und der Endpunkt meiner Wanderung drauf sein.
Dann schaue ich, wo ungefähr die Mitte der Wanderung ist.

Aus psychologischer Sicht ist es für mich wichtig, die lange Wanderung in überschaubare Einzeletappen zu gliedern und dafür orientiere ich mich für den ersten Teil an der Hälfte, was bei meiner nächstjährigen Wanderung mit Startpunkt Stresa am Lago Maggiore und Endpunkt, dem Fürstentum Monaco, in etwa der Ortschaft Susa entspricht.

2. Schritt
Ich beginne die Route virtuell abzugehen. Entweder auf maps oder für mich als Geocacher relevant auf geocaching.com Dass ich dabei gleich alle möglichen Caches auf der Route speichere, erleichtert mir bei späteren Einstiegen die Orientierung.

150 Caches auf ca. 800 Kilometer sieht so aus!


3. Schritt
Ich suche mir auf den analogen Karten, die Route heraus und kann so eventuelle Alternativen anschauen. Danach beginne ich die Kartenausschnitte in DinA4 und Farbe zu kopieren.



4. Schritt
Beim Durchstreifen der Landkarten, begleitet von der Lektüre der Wanderführer, stechen mir verschiedene Gipfel oder auch andere landschaftliche (oder kulturelle) Besonderheiten ins Auge, die ich auf meiner Wanderung besuchen möchte. Diese helfen mir ebenfalls meine Wanderung in Unterziele zu gliedern.

5. Schritt
"Vokabellernen"
Wenn man fast 800km am Stück unterwegs ist, kommt man durch viele Ortschaften, über viele Pässe und besteigt einige Gipfel. Zur Orientierung gehört es, zu wissen, wie diese Orte alle heißen.
Das Lernen dieser (mit der richtigen Reihenfolge) geschieht, indem ich vorhandene Wanderblogs studiere und diese mit dem Kartenmaterial vergleiche. So lerne ich die Gegend immer besser kennen und mache mich mit ihr vertraut. Auch kann ich in den Blogs als ungut beschriebene Streckenabschnitte meiden, bzw. tolle Unterkünfte fix einplanen.

Meine Orientierungs-Blogs:
Der Vorläufer und Visionär
Der FTFler mit Humor
Die Hundegassigeherin und Draufgängerin
Die, die alle Tiere mit der Kamera einfängt
Mit Neid gestehe ich, dass ich Graz - Monaco auch gerne in einer einzigen Wanderung erwandert hätte.

6. Schritt
Ich beginne meine Tagesetappen zu planen. Dafür gehe ich sehr nach Gefühl und Schätzungen vor. Da kann es dann schon einmal passieren, dass ich mich ordentlich verschätze, wie es letztes Jahr bei der Hasenöhrlbesteigung passiert ist. Allerdings habe ich meistens ein paar Puffertage, die mir helfen einen Pausetag zu nehmen oder aber auch einen besonderen Gipfel zu besteigen.
Bei diesen Tagesetappen spielt auch mein knappes Budget eine große Rolle. Ich bin mit dem Zelt unterwegs und suche nicht nur Unterkünfte, sondern auch mögliche Zeltplätze oder Biwaks, auf bzw. in denen ich nächtigen könnte.

7. Schritt
Ich beginne meine Vorbereitungen zu posten und scanne dazu das Kartenmaterial ein und gebe auch meine Überlegungen zum Weg und Nächtigungsmöglichkeiten bekannt. Da kommen dann noch Zusatzinfos von bewährten Stellen.


Donnerstag, 31. August 2017

Die etwas anderen Statistiken

Damit auch die Geocacher wissen, wie ich während meiner Wanderung diesem Hobby frönte und die Weitwanderer wissen, ob ich brav Stempel gesammelt habe, gibt es jetzt Informationen dazu:

2016

Strecke: Graz - Zillertal
Dreiländereck: Österreich - Slowenien - Italien

Geocaching:


Veranstaltet: 

ein Abschiedsevent

Gefunden:

Earthcaches: 2
Multis: 7
Tradis: 43

Gesamt: 52 in 24 Tagen
Durchschnitt: 2,2/Tag

Von diesen Caches waren zwei mit T 4,5 bewertet.

Rubrik: Weitwandern


Stempel:

Auf dem 03er (Südalpenweg) und dem Pfunderer Höhenweg sammelte ich 34 Stempel und bekam dafür im März 2017 die goldene Wandernadel von Gert überreicht.

Sprünge in Bergseen: 2 

Oberer Stuckensee auf 2032m und der Hochgrantensee auf 2429m


2017

Strecke: Pfitscherjoch - Lago Maggiore
Piz Bernina, Piz Argient und Piz Zupò in der Berninagruppe

Geocaching:


Veranstaltet: 

ein Abschiedsevent

Versteckt:

zwei Tradis auf zwei 3000er (Zufrittspitze und Piz d'Emet)

Gefunden:

Earthcaches: 7
Multis: 1
Tradis: 56
Letter: 1
Mysterie: 2

Gesamt: 67 in 22 Tagen
Durchschnitt: 3/Tag

Von diesen war einer mit T5 und einer mit T4,5 bewertet, wobei ich an letzterem wesentlich mehr geknabbert habe. Ich sage nur Hasenohr!

Rubrik: Weitwandern


Stempel:

Auf dem Tiroler Höhenweg, dem Naturpark Ortler, in der Lombardei und in der Schweiz (Graubünden und Tessin) konnte ich 28 Stempel sammeln. Leider war die Anleitung für das Gewinnspiel für die Stempelsammlung in der Lombardei nur auf italienisch und ich kapierte nicht ganz, wie ich das einschicken sollte, also werde ich wohl kein T-shirt mit "Ich wanderte in der Lombardei" (natürlich auf italienisch) gewinnen. ;-)
Wahrscheinlich hätte ich auch nicht genug Stempel gehabt

Sprünge in (Berg)seen: 2  + 1

Scheibsee (2673m) und Lago di Malghera (2316m)
und Lago Maggiore (ca. 200m)
Das ist der Scheibsee!

Samstag, 26. August 2017

Lesestoff für den Winter

Jippieh,


Heute ist meine Literatur für lange Winterabende angekommen. Freu mich schon aufs Einlesen und aufs bessere Mitlesen für Martinas Endspurt.






















Nachdem es nächstes Jahr doch etwas länger dauern dürfte, bis ich am Ziel bin, ist es gut, dass ich schon so früh die Literatur habe. Aber noch wichtiger für mich ist das Kartenmaterial. Dieses werde ich mir dieses Jahr noch beschaffen, damit ich die Strecke auswendig lernen kann.

Mittwoch, 23. August 2017

2. Teil vervollständigt

Für das Aufpeppen des Blogs habe ich fast so lange gebraucht, wie für die Wanderung.
Aber ich bin mit dem Ergebnis zufrieden.
Der steinerne Wandersmann am Lago.
Freu mich auf Rückmeldungen.
...und ich freu mich schon auf nächstes Jahr.

Sonntag, 13. August 2017

Statistiken 2. Teil

Beim Aufarbeiten meiner Blogs - er wird in den nächsten Tagen noch um Fotos und einige Zeilen bereichert - habe ich mir auch verschiedene Details angeschaut und zu einer Art Statistik zusammengebastelt.

Gewanderte Tage: 22

davon in Begleitung: 2
Danke Roman für deine Begleitung


Wanderzeit:
Damit meine ich die Zeit, die ich brauchte von einer Übernachtungsmöglichkeit zu einer anderen zu kommen. Natürlich hatte ich auch Pausen.

Im Durchschnitt: 9,5 Stunden pro Tag
Längster Tag: 14 Stunden
Kürzester Tag: 4 Stunden

Italienische Tribulaunhütte


Übernachtungsmöglichkeiten:
Hütten (Refugios, Pensionen,..): 13x
Biwaks:                                      4x
Zelt:                                           5x
(davon 2x auf dem Platz und 3x wild)

Zeltplatz am Trescolmenpass

Neu renoviertes Biwak Schwarze


Höhenmeter:
Aufstieg: ca. 28015hm
Abstieg: ca. 28267hm (965hm mit der Gondel)
Damit sich alles ausgeht, gibts hier Gondelunterstützung

20. Juli: 3272hm im Abstieg!
21. Juli: 2268hm im Aufstieg

Pizzo d'Emet (3210m) mit Emetsee und Splügensee


Gipfel:
14 Stück
davon
3000er: 3 (Zufrittspitze 3439m, Hasenöhrl 3257m und Pizzo d'Emet 3210m)
2000er: 11

Am zweiten Tag die Brennerüberquerung


Pässe/Joche/Scharten:
29 Stück
Höchster: Forcella d'Entova (2831m)
Niedrigster: Brenner (1365m)



Höchster Punkt: Zufrittspitze (3439m)
Niedrigster Punkt: Lago Maggiore bei Magadino (199m)

Herrlich warm am Lago Maggiore!


Kosten:
gesamt: 1287 Euro
das sind: 58,50 Euro pro Tag
Bei den Kosten sind allerdings auch die Bahnkarten ins Zillertal und vom Lago Maggiore nach Graz beinhaltet.
Ohne Transportkosten: 49,73 Euro/Tag


Montag, 7. August 2017

5. August 2017

2. Teil 22. Tag

Strecke: Bellinzona - Magadino am Lago Maggiore
Rückweg: mit Zug bzw. Bus nach Bellinzona und von dort weiter nach Zürich, EN Zürich - Graz
Der Frühstückstisch biegt sich...

Wir haben 6.30 Uhr zum Frühstück vereinbart. Der Kiosk im Campingplatz hat noch nicht offen und ich kaufe ein paar Croisants und ein Brot bei der nahen Tankstelle.
Nach einem ausgiebigen Frühstück (wieder DANKE!) mache ich mich auf den Weg. Heute steht mein letzter Wandertag für dieses Jahr an. Trotz anfänglicher Selbstüberschätzung und dem Verlieren von zwei Tagen bereits in Südtirol schaffe ich es bis zum Lago Maggiore.
Beim Frühstück plaudern wir noch über diesen T5 Cache, den Ania beim ersten Anlauf nicht schaffte und ich meinte, wir könnten uns ja noch einmal dort treffen.
Auf dem Weg zum Bahnhof

Aber zuerst einmal gehe ich zum Bahnhof und gebe meinen Rucksack in ein Schließfach. Nur mit kleinem Rucksack (Jause und Trinken) fliege ich fast bis zum Fluss.
Teilweise gibt es echt nette Grafittis

Moderne Rad- und Fußgängerbrücke
Diesen überquere ich auf der Radbrücke, wo ich gestern fast verzweifelt bin und bin nach knapp 90 Minuten bei der Eiche. Von Ania, Tom und den Hunden ist nichts zu sehen. Deshalb sehe ich mir den Kletterbaum einmal näher an. Da ich meinen ersten T5 auch bei einer (steirischen) Eiche ohne Hilfsmittel geschafft hatte, war ich sehr zuversichtlich. Tatsächlich erreiche den untersten Ast komme auch so immer weiter. Bei der Dose habe ich dann Gewissheit: Weltraumäffchen war noch nicht da.
Achtung: Spoiler!

Diese Eiche ist auch ein mächtiger Baum
Weiter geht es über eine andere Brücke zurück und dann fast schnurgerade auf einem Erdwall Richtung Magadino. Es ist sehr heiß in der Ebene, aber mit leichtem Gepäck und ohne Höhenmeter geht es rasch dahin.
Auf dem Wall geht es Kilometer lang dahin.

Zusammengerechnete Wanderzeit von Bellinzona nach Magadino: 4h 40
Es gibt hier einige Reithöfe und vom nahen Flugplatz starten und landen immer wieder Flugzeuge. Am Schluss gibt es schon etliche Teiche und dann bin ich in Magadino.
Einige Reiterhöfe liegen auch am Weg.

Ursprünglich wollte ich ja nach Locarno, aber das wäre wesentlich weiter gewesen und der See ist der Gleiche. Am Strand suche ich mir eine ruhige Bank und betrachte das weite Wasser.
Dann springe ich auch noch in den See. So habe ich mir das vorgestellt.
Magadino

auf der anderen Seite ist Locarno

Der Strand spricht mich sofort an und ...
...und ich springe in den See.


Zum Abschluss meiner Wanderung suche ich mir noch einen erhöhten Platz, von wo ich den See schön fotografieren kann.
Origineller Zaun


Mein Rückweg sollte von Magadino mit dem Zug erfolgen, aber der Bahnhof ist im Moment praktisch nicht existent. Sowohl das Gebäude, als auch die Gleiskörper werden renoviert.
Da fährt heute kein Zug!

Doch der Schienenersatzverkehr kommt in der nächsten halben Stunde. Diese nutze ich dazu mir schon einmal die Fährenpläne für nächstes Jahr anzuschauen und auch die Autos, die da herumflitzen. Lauter Porsche, Ferrari und andere "wichtigen" Fahrzeuge.
Sehr seltsam wieder in der Zivilisation zu sein. Ganz ohne Verbrennungsmotor bin ich gut 600km in 22 Tagen gegangen und mir war keine Minute langweilig. Vor allem ist mir an diesen Fahrzeugen der Lärm und der Gestank aufgefallen. Das ist mir keine Minute abgegangen.
Anlegestelle für die Fähre

Es hat heute wieder über 35° C und ich bin froh, dass der Bus kommt. Erst der dritte ist der richtige und bringt mich zum Bahnhof, von dem Züge fahren. Kurz nach drei Uhr komme ich in Bellinzona an. Dort kommt es mir noch heißer vor. Also beschließe ich diverse Caches zu lassen und mit dem nächstbesten Zug nach Zürich zu fahren.
Ich hole meinen großen Rucksack und setzte mich in den IC nach Zürich. Am Anfang bewundere ich noch die Strecke, die ich gegangen bin, aber nach dem Pizz Claro war ich ja anderswo unterwegs.
Als wir in den langen Tunnel einfahren, werde ich sehr müde und wache erst wieder kurz vor Zürich auf. Scheinbar braucht meine Seele, um so eine lange Distanz zu überwinden.
Beim Essen in der Bahnhofshalle kann meine Seele nachkommen ;-)

Auch das Museum in Zürich wird gerade renoviert.

Essen hält bekanntlich Leib und Seele zusammen und deshalb gehe ich in Zürich noch etwas essen. Danach geht es wirklich besser. Nach ein paar Caches gehe ich auf den Bahnsteig und warte auf meinen EN. Ich habe noch genug Zeit meine Aufzeichnungen zu Ende zu bringen und bin dann auch gleich in der Nähe meines Wagons.
Tschüss bis zu Phase 3