Sonntag, 5. August 2018

2. August 2018

Strecke: San Antonio - Pezia - Alpe Macagno - Lago Nero - Passo del Macagno - Colle Lazoney - Colle della Mologna grande - Rifugio Rivetti

Weil wir wussten, dass die Strecke durch das Vognatal weit werden würde, hatten wir das Frühstück für 7 Uhr ausgehandelt.
Frühstück im Posto Tappa Val Vogna

Ab Pezia gibt es nur noch Wanderwege.
Alle sind gut gelaunt.
Wir kommen gut voran und bleiben erst bei einem schönen Naturbad stehen. Das Wasser war herrlich erfrischend. Nachdem wir noch etwas gegessen hatten, wanderten wir weiter.

Klares Bachwasser, tief genug, damit man schwimmen.

Aber auch sehr frisch.
Bertram beim Kopfsprung.

Auch ich genieße das kühle Nass.
So schaut chillen aus!

Bei der Alpe Macagno gibt es etliche Pferde mit Glocke.

Die Hochlandrinder waren neugierig und friedlich.

Sogar ein Fohlen ist dabei.
Ein paar Alpenrosen blühen noch.
Beim Lago Nero

Bald sind wir beim schwarzen See, lassen ihn links liegen und ziehen zum Pass hinauf. Wir sehen immer wieder im Rückblick die Gletscher zwischen den Wolken aufblitzen.


Der erste Übergang heißt Passo Macagno (2495m)

Beim Blick zurück ist noch ein bisschen was von den Gletschern zu erblicken.

Der Colle Lazouney (2395m) ist der nächste Pass. Man sieht auf der linken Seite schon den letzten Pass.
Hier ist ein Blick ins Aostatal möglich.

Nicht mehr weit bis zum Colle della Mologna grande (2364m)
 Die zwei weiteren Übergänge sind einfacher zu erreichen. Außerdem beflügelt uns die Hoffnung auf einen FTF. In der Gegend sind nämlich mehrere neue Caches vor drei Tagen herausgekommen. Es zieht ziemlich zu, was uns Thomas schon in der Früh laut seiner Zermatter Wetterapp vorausgesagt hatte, aber wir erreichen den Colle della Mologna trocken und finden dort tatsächlich den Cache. Die Freude ist groß, als noch niemand im Logbuch im Logbuch steht.

FTF (First to Find) auf der GTA (grande traversata di alpi)

Für einen weiteren muss ich vom Pass auf der falschen Seite gut 150 Höhenmeter absteigen. In meinem Übermut mach ich das, finde den Cache und beeile mich auf die richtige Seite des Passes zu kommen, denn es beginnt zu regnen.
Bei diesem Cache waren wir einen Tag zu spät für einen FTF.

Kaum bin ich über dem Pass, kommt auch noch Hagel dazu. Ich nehme die Beine unter die Arme und fliege beinahe zur Hütte. Hier ist der Ofen eingeheizt und ich kann mich auftrocknen. Bertram, der nach mir noch zum zweiten Cache ist, wurde waschelnass. Nachdem alles trocken gelegt ist und wir das schöne Lager bezogen haben, finden Bertram und ich noch einen zweiten FTF direkt bei der Hütte. Aus Geocacher Sicht ein sehr erfolgreicher Tag.


Wir essen bei einer großen Tafel zu Abend. Unsere Mitwanderer vom letzten Posto Tappa treffen auch der Reihe nach ein.
Wir schmieden Pläne, wie weit wir am nächsten Tag wandern wollen, aber vergessen ein frühes Frühstück auszuhandeln.

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