Samstag, 16. April 2016

Start und ungefähre Etappenziele

Start und ungefähre Etappenziele


Jetzt gehts an die Detailplanung:

Ich weiß schon, dass ich am Samstag, dem 23. Juli 2016 in der Früh vom Bahnhof Graz wegmarschieren werde.

Für meine Route habe ich Farbkopien angefertigt. Insgesamt habe ich jetzt 25 DinA4 Blätter von Graz (Steiermark, Österreich) bis Bruneck (Südtirol,Italien), werde aber meine Route noch bis zur Hochfeilerhütte erweitern. Auf die zwei, drei Tage kommt's auch nicht mehr an ;-)

Auf dem Foto habe ich die Route von Norden aus aufgelegt. Man sieht es geht recht weit nach Westen.


Die einzelnen Etappen (wie ich glaube, dass sie mir gelingen könnten)
1. Tag (23. 7.): Graz über Mooskirchen nach Stainz

Uhrturm in Graz

Schloss Stainz
2. Tag (24. 7.): Stainz über Deutschlandberg nach Schwanberg

Burg Deutschlandsberg

3. Tag (25. 7.): Schwanberg über Eibiswald auf die Soboth (Variante: nach Sv. Urban an der Slowenischen Grenze)

Schöne Gegend rund um Eibiswald





Sobother Stausee


In der Steiermark sind mir die Weitenverhältnisse weitgehend bekannt und auch die Gegenden, also weiß ich, was ich mir zumuten kann, aber ab dem vierten Tag schaut das schon anders aus.

Übergang nach Kärnten:

4. Tag (26. 7.): Soboth (bzw. Sv. Urban) über Hühnerkogel nach Lavamünd, wenn genug Zeit ist bis Bleiburg. Dabei hoffe ich so schnell zu sein wie Gert bei seinem Südalpenweg.



5. Tag (27. 7.): jetzt gehts in die Berge

Bleiburg auf den Feistritzer Spitz (2.134m) bis zum Alpengasthof Riepl (diese Etappe ist mit Bedacht kürzer gewählt, weil die erste große Bergwertung ansteht und ich so auch die Möglichkeit habe auszurasten.

In der Nähe vom Petzen (Feistritzer Spitz)

6. Tag (28. 7.): Riepl über Bad Eisenkappel zur Eisenkappler Hütte
7. Tag (29. 7.): Hochobir (2.139m) über Koschutahütte bis Zell-Pfarre
8. Tag (30. 7.): Zell-Pfarre über Jauernik und Ferlacher Horn zum Kleinen Loiblpass (Deutscher Peter)
9. Tag (31. 7.): Kleiner Loiblpass über Klagenfurter Hütte und Hochstuhl bis zum Bärensattel
10. Tag (1. 8.): Bärensattel über den Kahlkogel und den Hahnkogel bis zum Frauenkogel
11. Tag (2. 8.): über den Hühnerkogel auf den Mittagskogel und weiter über den kleinen Mittagskogel bis zur Mitzl-Moitzl-Hütte
12. Tag (3. 8.): Mitzl-Moitzl-Hütte über Mallestiger Mittagskogel wieder auf den 603er bis zum Dreiländereck
13. Tag (4. 8.): Dreiländereck über Thörl (Vorräte auffüllen!) bis zur Feistritzer Alm
14. Tag (5. 8.): Feistritzer Alm über Poludnig bis zum Gh. zum Rudi (Egger Alm)
15. Tag (6. 8.): Egger Alm bis zum Nassfeld

Jetzt muss ich einmal eine wichtige Vorbereitungshilfe los werden, nämlich die Karte von den bergfex.at!

16. Tag (7. 8.): Nassfeld über Trogkofel bis Zollnersee Hütte
17. Tag (8. 8.): Hoher Trieb über Plöckenpass bis zum Rifugio Marinelli
18. Tag (9. 8.): Hohe Warte (2.780m) Wolayerseehütte
19. Tag (10. 8.): Wolayerseehütte - Hochweißsteinhütte
20. Tag (11. 8.): Hochweißsteinhütte bis Porcehütte
21. Tag (12. 8.): Porcehütte über Kinigat bis Obstanserseehütte






Auf Wiedersehen Österreich - Willkommen in Südtirol




22. Tag (13. 8.): Obstanserseehütte bis Innichen (Südtirol) S. Candido
23. Tag (14. 8.): Innichen bis Welsberg
24. Tag (15. 8.): Welsberg bis Bruneck (bzw. Pfalzen)

25. Tag (16. 8.): Pausetag am Feiertag



Kommentare:

  1. Ein paar Anmerkungen:
    1. Bleiburg auf den Feistritzer Spitz (2.134m) - Alpengasthof Riepl hat es in sich, selbst wenn man kein Baum-Mikado überwinden muß. Tipp: Nicht im Bleiburger Zentrum, sondern im südlichen Vorort übernachten (Unterkunft: tolle Ferienwohnung, Essen: lebenserhaltend).

    2. Feistritzer Alm - Nassfeld nicht an einem Tag ?

    3. Über (neue) Edelrauthütte zur Hochfeilerhütte (der Gletscher ist Spaltenfrei und um diese Jahreszeit üblicherweise markiert + GPS-Track nutzen ==> der Weg unterhalb der Gliederscharte ist von Überlebenden bisher als nahezu nicht existent und extrem abenteuerlich bezeichnet worden - vom heftigen Gegenanstieg ganz zu schweigen).
    Wenn man dann schon auf der Hochfeilerhütte ist, bietet sich bei guten Bedingungen (!) natürlich die Besteigung eines der höchsten Wandergipfel der Alpen an (Hauptgepäck im Untergeschoß der Hütte lassen !). Die 2.000 Abstiegsmeter bis Stein sind dann zwar zäh und langwierig, aber das Erlebnis ist unvergesslich. Im Gasthof Stein eine letzte Nacht verbringen, Sonja ganz lieb von mir grüßen (!), mit den München-Venedig-Wanderern fachsimpeln, die die Alpen nicht Ost-West, sondern Nord-Süd überqueren und am nächsten Morgen mit dem Bus nach Sterzing ...

    DerPate.

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    1. ad 1.) ich kenne eine Unterkunft in Bistrica, dort werde ich versuchen hinzukommen. Sind noch einmal gut sechs Kilometer, aber ich werd schon sehen, obs möglich ist.

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    2. ad 2: nachdem ich über den Poludnig gehe, glaube ich, dass das reicht.

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  2. Es ist gut, wenn man einen Draht zum Paten hat. Vieles kann ich mir natürlich anhand der Karte ausmalen, aber jemand der schon Erfahrung hat ist Gold wert.
    Das mit dem Multi auf dem Höchsten Berg der Zillertaler Alpen lass ich mir bei schönem Wetter nicht entgehen.

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  3. Interessantes Vorhaben. Wünsche Dir dabei viel Spaß und immer schönes Wetter. Und irgendwie beneide ich die WW's die solche Touren mehrere Tage und Wochen am Stück gehen können (bei mir geht das leider beruflich nicht).
    Vielleicht laufen wir uns ja bei der einen oder anderen Etappe über den Weg?
    LG Bernhard

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    1. Bist du auch im Juli und August in der Gegend? Ja, die Möglichkeit lange Zeit hintereinander zu wandern, habe ich als Pädagoge, brauche die Auszeit aber auch.
      lg Bernhard

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  4. Heute hab ich mir das Buch vom Alpenverein "Österreichischer WEITWANDERWEG 03 (Südalpenweg)" gekauft. Dabei habe ich bemerkt, dass ich viele Etappen so gewählt habe, wie im Buch vorgeschlagen.

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