Dienstag, 14. Juni 2016

Faszit von der Vulkanland - Tour

Wanderleistung - Belastbarkeit:

Im Schnitt sind wir in drei Tagen pro Tag ungefähr 30 km gewandert.
Reine Gehzeit war zwischen 7 und 9 Stunden.
D. h. von unserem Multi "Vulkanland" haben wir ca. die Hälfte (ca 87km von ca 177 km).


Körperliche Auswirkungen:

Motivation:
Vom Kopf her wäre es gut weiteregegangen, der Abbruch war nur wegen des Zeitmangels
Füße:
keine einzige Blase
Beine:
leichter Muskelkater
Rücken:
immer froh, wenn der 17kg Rucksack abgestellt wird
Schultern:
der am stärksten belastete Teil -> durch die Reibung und das Schwitzen (trotz Merinoleibchens) haben sich ein Ausschlag und diverse Rötungen gebildet.


Material:

Kleidung und Schuhe waren ausreichend, ich könnte sogar noch weniger T-Shirts mitnehmen, um Gewicht zu sparen.
Regenschutz:
war ausreichend vorhanden, habe ich aber nicht gebraucht -> werde dafür einen Extratest machen
Technik:
Das Solarpannel hat gute Dienste geleistet. Der Akkupack ist in zwei Tagen voll aufgeladen. Damit könnte ich mein Handy sieben Tage aufladen. Akkus für Kamera und wiederaufladbare Batterien für das GPS konnte ich im Gasthaus aufladen. Bei normalen Batterien brauche ich pro Tag ein paar für das GPS.
Waschzeug:
Seife, Waschlappen und Zahnputzsachen sind ausreichend
Das Geschenk eines Freundes, ein superdünnes indisches Baumwollhandtuch war ideal (leicht und schnell wieder trocken)
Zelt:
war nicht im Einsatz, aber gut mitzutragen
Schlafsack, Unterlegsmatte und Polster waren schnell hergerichtet und ebensoschnell wieder verstaut.

Jause:
Mit meiner Jause hätte ich eine Woche in den Bergen durchstehen können. Ich habe am Schluss noch etliches verschenkt bzw. wieder mit nach Hause genommen.
Trinken:
hier muss ich mich gut wappnen. Mit 1,5 Liter habe ich meist mein Auslangen gefunden, bis zur nächsten Möglichkeit meine Wasserspeicher wieder aufzufüllen. Das könnte in den Bergen, vor allem im Kalk (Karawanken, Karnischer Höhenweg) problematisch sein. Aber auch dort gibt es Hütten, wo ich etwas zu trinken kaufen kann.

Folgende Dinge muss ich noch besorgen:
Einen besseren Rucksack, ordentliche Socken, eventuell eine zweite Funktionshose und etwas Talkum für meine Schultern (ich hoffe, durch das Puder die Reibung so weit zu vermindern, dass sich keine Blasen bilden)

Das werde ich nicht mitnehmen:
Kocher, Karten (nur die Kopien), zu viel Jause




Kommentare:

  1. Hallo Meister.

    Ein Tipp zu dem Thema mit den Schultern: Ich hatte früher auch immer Probleme mit Ausschlag/Bläschen unter den Rucksackträgern.
    Dies identifizierte ich vor einem M-V-Spaziergang als potentielles Abbruch-Kriterium.

    Die heimische Apothekerin verkaufte mir dann nach der Symptombeschreibung für kleines Geld (und Gewicht) und ohne Rezept:

    Hydrocort-Creme

    Darf man maximal 10-14 Tage am Stück verwenden, brauchte ich aber nie so lange, da Ausschlag zu Beginn schon bekämpft wurde, keine Schmerzen mehr auftraten und der Ausschlag nach einigen Tagen komplett verschwand und nicht mehr auftrat.

    Viel Spaß und Erfolg,
    K2.

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    1. Hallo Kai,
      danke für den guten Tipp. Ich habe jetzt vorsorglich schon einmal begonnen mit Hirschtalg meine Schultern zu bearbeiten, weil das ja bei den Füßen auch gut hilft.
      Frage: Anwendung der Hydrocort bei Auftreten von Symptomen oder vorsorglich?
      Danke
      lg Knut Detlef alias Sucherer

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