Montag, 6. Februar 2017

Die ersten Tage in Südtirol

Tag 3

Von der österreichischen Tribulaunhütte geht es in der Früh zum Aufwärmen gleich einmal auf das Sandesjöchl/Pflerscherscharte (2599m). Dabei werde ich die Tribulaune umrunden (zumindest den Gschnitzer und den Pflerscher  Tribulaun). Von da geht es über die südtiroler Tribulaunhütte (2369m) weiter hinunter bis nach Innerpflersch (1246m).

Wenn ich nicht vor Gletschern so einen Respekt hätte, wäre die Alternative über die Magdeburger Hütte und die Teplitzer Hütte sehr in meiner Kragenweite. Aber vielleicht findet sich jemand, der diese Tour mit mir machen möchte, dann schmeiße ich meinen Tourenplan gerne auch einmal um!

Wenn nicht geht es nach St. Anton im Innerpflersch wieder hinauf bis zur Maurerspitzscharte (2511m), um auf der anderen Seite ins Ridnauntal abzusteigen. Von Maiern (ca. 1395m) möchte ich noch das Lazzachertal bergan bis zum Poschalm (2114m) kommen.

Falls mir das doch zu weit ist, werde ich irgendwo unterwegs zelten.

Der Feuersteinferner liegt meiner Idealroute leider im Weg

Die Moarerberg Alm ist bewirtschaftet, Übernachtung fraglich

Tag 4

Ab zur Texelgruppe


Hier kann ich meine Wanderfreuden gut nachkommen. Von der Moarerberg Alm geht es über das Kaindljoch (2700m) zur Schneeberghütte (2355m). Wie man hier sowohl auf der Karte als auch bei den Links gut sehen kann, bewege ich mich hier auf altem Bergbaugebiet. Über 800 Jahre wurden hier die verschiedensten Erze abgebaut.

Auf dem Wanderweg 29 steige ich wieder ab (bis 1759m) quere die Timmelsjochstraße und schwenke ins Seebertal ein. Über die Seeber Alm komme ich auf den Weg 44, der ein Teil des Tiroler Höhenweges ist. Ich wandere also nicht zum Seeber See, sondern rechts den Berg hinauf bis zum Grubjoch (2661m).
Ich möchte an diesem Tag bis zum Biwak Pixner kommen. Allein die Form dieses Biwaks hat es mir schon angetan. Mit der Sternenkuppel lässt es sich sicher auch auf 2706m gut übernachten. Aber vielleicht steige ich ja noch ab, wie es folgende Gruppe gemacht hat.

Schönwettervariante: Biwak Pixner; Schlechtwettervariante: Abstieg Pfelders


Eine Gruppe vom Alpenverein hat eine ganz ähnlich Tour gemacht, die ich euch nicht vorenthalten möchte. Tourenbericht!



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