Donnerstag, 27. Juli 2017

27. 7. 2017

2. Teil 13. Tag
Schon nach kurzer Zeit bin ich in Eita.

Strecke:
Bivacco - Eita - Passo di Vermolera - Rifugio Malghera -bivacco lago di Malghera
Kirche und Rifugio sind zusammengebaut, nur der Kirchturm steht daneben.

Nach einer kalten Nacht im Biwak, war ich um 7 Uhr schon wieder unterwegs. Nach einer halben Stunde war ich bereits in Eita und suchte dort den Cache. Im Anschluss fand ich rasch den Weg in das schöne Tal. Während mich am Anfang noch zwei Geländewagen überholten, die ich dann in der Vermolera-Alm wieder einholte, war später kein Verkehr auf der staubigen Straße.
Schöner Talkessel der Vermolera-Alm

Bei den ersten Häusern beobachtete ich einen Mann, der tatsächlich mit großen Steinen aus dem Feld, die er mit einem Hammer bearbeitete, eine Mauer baute. Bei der Alm gefiel mit der Wohnwagen des Pastors und dass sie auch Pferde neben den Kühen hatten.
Bei der Alm Pferde, weiter oben Kühe und ganz oben Schafe.

Bei den drei Seen hatte ein Bagger begonnen einen breiten Weg Richtung Vermolera-Pass anzulegen. Im oberen Teil waren sie noch nicht und so verlor ich innerhalb kürzester Zeit die schlechte Markierung und schlug mich so durch. Erst als ich ein großes Blockfeld hinaufgestiegen war, erkannte ich, dass ich zu weit links war und querte zum richtigen Weg.
Einer der drei Seen.

Die Männer bei der Weg - Arbeit
Auf der Passhöhe erblicke ich das erste Mal die Gletscher der Berninagruppe.

Auf der anderen Seite des Passes war der Weg schon verbreitert und so konnte ich trotzdem die vorgeschlagene Zeit einhalten und war um 14.00 Uhr beim Rifugio Malghera. Dort hab ich mir für 20 Euro ein Dreigangmenu genehmigt, so ein richtiges italienischen Essen mit zwischendurch Käse und herrlicher Nachspeise. Nach dem üppigen Mahl nutzte ich noch das Internet und schrieb meinen Blog weiter.
Das Almdorf Malghera.

das ist schon der zweite Gang

Bei den Süßigkeiten hätte ich schon fast w. o. gegeben.

Dabei beobachtete ich amüsiert, wie die Mitarbeiter/innen des Rifugios zwei Ziegen einzufangen versuchten. Auch die Spiele der großen Pfadfinder schienen richtig lustig zu sein.
Wie verjage ich eine Ziege?

Nach der Mittagsrast wanderte ich noch die restlichen 300 Höhenmeter bis zum Malgherasee, wo ich tatsächlich das Biwak vorfand, in dem ich übernachtete.
"Mein" Haus am See.

Diesmal mit funktionierendem Herd und ohne dass der Wind durchs Gebälk pfiff.

Ich setzte mich noch in die Sonne, sprang noch kurz in den See und verjagte die Kühe, die meine Kleider auffressen wollten.
Friedliche Stimmung am See.

Am Abend machte ich mir noch einmal Couscous und dann fiel ich ins Bett. Morgen durchquere ich das erste Mal ein größeres Stück der Schweiz (Poschiavo).

Kommentare:

  1. einer der schönsten Abschnitte finde ich!

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    1. Mir hat die Gegend bis auf die Wegsuche auf den Vermolerapass auch gut gefallen.

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