Montag, 17. Juli 2017

16. Juli 2017

2. Teil 2. Tag
Strecke: über Wildseespitz (2733m) und Wolfendorn (2776) ins Silltal und weiter zum Brenner. Von dort muss ich alleine weiter, über die Sattelbergalm und den Sattelberg bis ins Frader Tal.

Frühstück ab 6.30. Abmarsch durch Dosensuche 8.00 Uhr.
Obwohl viel Auf und Ab ist, kommen wir gefühlt gut voran. Der Zug meines Neffens geht kurz vor 14.00 in Innsbruck und laut App geht vom Brenner jede halbe Stunde ein Zug.
Auch rund um den Wolfendorn sieht man Zeichen des ersten Weltkrieges.

Der Abstieg zieht sich und an der Griesberger Alm (samt Cache) und einem Steinbruch vorbei werden die Beine immer schwerer.
Es ist noch sehr weit bis zur Griesbergeralm und dem Brenner.

Außerdem ist der Weg neben der Sill sehr feucht und rutschig. Beim Brenner müssen wir erst den Übergang über die Autobahn finden. Als wir endlich am Bahnhof stehen, ist der passende Anschlusszug fort und der nächste geht erst in einer Stunde. Wir gehen eine Kleinigkeit essen und verabschieden uns.
Der Bahnhof liegt auf italienischer Seite

Es ist kurz vor zwei, als ich den Brenner endlich verlasse. In einer knappen Stunde bin ich auf der Sattelberg Alm. Dort trinke ich etwas und esse eine Kleinigkeit.
Der Saft ist im Nu weg.

Ein älterer Bergfex meint, dass ich in vier Stunden beim Obernbergsee sein könnte.
Bald bin ich auf dem Sattelberg (2115m) und finde sogar den Grenzweg.

Der markante Berg gegenüber ist der Wolfendorn, auf dem wir noch am Vormittag waren.
 
Bei einem Überstieg passiert dann ein kleines Missgeschick. Ich folge Markierungen und komme ins Tal. Als ich einen Bauern frage, wo der See ist, zeigt er auf einen Berg und meint "dahinter!", ich bin ein Tal zu früh abgestiegen ins Frader Tal.
Der Stall mit "meiner" Bank (links).

Allerdings lässt er mich auf einer breiten Holzbank vor seinem Stall schlafen.
Nach dem 12 Stundentag geh ich früh schlafen.

Kommentare:

  1. Alles Gute Volker! Nun ist es sich um ein paar Tage nicht ausgegangen, dass ich bei der Europahütte dabeibin.

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  2. ich wünsche dir viel Spaß auf der zweiten Etappe Richtung Meer!

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  3. Ein verirrter Start kann nur Gutes für die restliche Wanderung bedeuten!
    Toi, toi , toi!

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  4. Danke für eure lieben Kommentare.

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